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Bundesnetzagentur, AgNes2029 (geplant)

Kosten · Bundesnetzagentur · AgNes

Netzentgelte ab 2029: Kapazitätspreis statt Leistungspreis

Für Betriebe mit mehr als 100.000 kWh Jahresverbrauch plant die Bundesnetzagentur ab 2029 einen Kapazitätspreis statt des heutigen Leistungspreises. Die Festlegung ist für Ende 2026 geplant.

Wie funktioniert der Leistungspreis heute?

Der Leistungspreis richtet sich nach der höchsten Viertelstunde des ganzen Jahres. Eine einzige Spitze bestimmt die Kosten für zwölf Monate.

Tageslastgang über 24 Stunden mit einer Spitze am Morgen über der bestellten KapazitätSPITZE 300 KWBESTELLTE KAPAZITÄT0 H6 H12 H18 H24 HKW
Tageslastgang mit einer Spitze am Morgen über der bestellten Kapazität.

Warum zahlen manche Betriebe so viel mehr?

Bei mehr als 2.500 Benutzungsstunden im Jahr ist der Leistungspreis pro kW ein Vielfaches höher. Beispiel aus einem Preisblatt 2026 (eneREGIO, Niederspannung):

  • 17,38 € pro kW unter 2.500 Stunden
  • 214,49 € pro kW darüber

Dafür ist der Arbeitspreis bei über 2.500 Stunden deutlich niedriger: im selben Preisblatt 1,77 statt 9,66 Cent pro kWh.

Was plant die Bundesnetzagentur?

Einen Kapazitätspreis in Euro pro kW und Jahr plus einen Aufschlag auf den Arbeitspreis, wenn die bestellte Kapazität überschritten wird. Nach dem Zwischenstand müssen Betriebe mindestens 10 Prozent ihrer Jahreshöchstlast bestellen. Die Konsultation läuft, Details können sich bis zur Festlegung ändern.

Was bedeutet das praktisch?

Wer seine Spitzen kennt und steuert, zahlt weniger. Wer sie nicht kennt, riskiert teure Überschreitungen. Das gezielte Absenken der höchsten Last nennt man Lastspitzenkappung (Peak Shaving).

Was können Sie jetzt tun?

  1. Lastgang beim Versorger oder Netzbetreiber anfordern. Bei über 100.000 kWh liegt er vor.
  2. Die höchsten Spitzen und ihre Ursachen finden.
  3. Lastmanagement oder Speicher prüfen.

Alle weiteren Stichtage finden Sie in der Übersicht aller Fristen.

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Häufige Fragen

Wie funktioniert der Leistungspreis heute?

Er richtet sich nach der höchsten Viertelstunde des ganzen Jahres. Eine einzige Spitze bestimmt die Kosten für zwölf Monate.

Warum zahlen manche Betriebe so viel mehr?

Bei mehr als 2.500 Benutzungsstunden im Jahr ist der Leistungspreis pro kW ein Vielfaches höher. Im Preisblatt 2026 von eneREGIO (Niederspannung) sind es 17,38 € pro kW unter 2.500 Stunden und 214,49 € pro kW darüber. Dafür ist der Arbeitspreis bei über 2.500 Stunden deutlich niedriger: im selben Preisblatt 1,77 statt 9,66 Cent pro kWh.

Was plant die Bundesnetzagentur?

Einen Kapazitätspreis in Euro pro kW und Jahr plus Aufschlag auf den Arbeitspreis, wenn die bestellte Kapazität überschritten wird. Nach dem Zwischenstand müssen Betriebe mindestens 10 Prozent ihrer Jahreshöchstlast bestellen. Details können sich bis zur Festlegung ändern.

Was können Sie jetzt tun?

Lastgang beim Versorger oder Netzbetreiber anfordern, die höchsten Spitzen und ihre Ursachen finden, Lastmanagement oder Speicher prüfen.

Zuletzt geprüft: 15.10.2026